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Griechenland
Die Akropolis, eines der berühmtesten Zeugnisse der antiken Welt, thront über der griechischen Millionenstadt Athen. Viele Touristen aus allen Herren Ländern werden von dieser gewaltigen Tempelanlage angezogen. In Griechenland gibt es aber noch viele andere Sehenswürdigkeiten und malerische Landschaften, die einen Besuch wert sind. Christina Chang zeigt in dieser Episode Höhepunkte einer sorgfältig geplanten Rundreise durch das beeindruckende Land der Griechen.
Die Architektur der Hauptstadt Athen mit ihren 3,5 Millionen Einwohnern spiegelt die Verflechtung unterschiedlicher Kulturen im Laufe der Geschichte wider.
Zeugnisse der alten Griechen, der Römer oder der Byzantiner in der Antike bis hin zu den modernen Bauwerken werden heute von dem stetig wachsenden Verkehr und dessen Auswirkungen bedroht. Wenn sich der Lärm des Tages allmählich legt, erwachen bestimmte Viertel erst, wie zum Beispiel Exárhia. Nun prägen junge Menschen das Nachtleben. In vielen Lokalen erklingen die Melodien des Rembetiko, der traditionellen Musik des Landes, die aus der Not und dem Leiden der Geächteten und Flüchtlinge in den 20er Jahren entstanden ist.
Nachdem Christina die ganze Nacht durchgefeiert hat, fährt sie mit dem Zug nach Piräus, dem Hafen Athens. Von dort aus geht es mit der Fähre auf die Insel Chios im Nordosten des ägäischen Meeres, nicht weit von der türkischen Küste. Neben der traumhaften Landschaft besticht diese Insel durch ihre erhabenen Bauwerke, wie das byzantinische Kloster Nea Momi aus dem elften Jahrhundert.
Die Inseln Griechenlands stellen die Hauptanziehungspunkte für Touristen dar. Dabei gibt es auch auf dem Festland noch unbekannte Regionen, die interessante Touren versprechen. Das Lonely Planet-Team fährt von Chios wieder nach Athen und von dort in die erste Hauptstadt Nauplia auf der Halbinsel Peloponnes, die durch ihren pittoresken und romantischen Charakter imponiert. Sparta, der feindliche Gegenspieler der antiken Großmacht Athen, ist Ziel der nächsten Etappe. Dort geht es von Kalamata nach Aeropolis. Diese Straße zählt zu den schönsten Wegen der Peloponnes. Die Bewohner dieses Landstriches werden Maniótes genannt und sind Nachfahren der berüchtigten Spartaner, die als besonders feindselig und brutal galten. Noch heute könne man, so erscheint es zumindest Globetrotterin Christina, den Stolz bei diesen Menschen erkennen, die angeblich nach wie vor streitsüchtig und zäh sind.
Während in Mani der Hades, die Unterwelt der griechischen Mythologie, vermutet wird, besagt eine andere Legende, dass nahe an der albanischen Grenze, im bergigen Nationalpark Zagorohória, ein Drache lebt. Christina und ihr Führer nehmen die siebenstündige Strapaze auf sich, um den Berg zu erklimmen und den berüchtigten Drachen-See zu sehen. Letztendlich bleibt das mysteriöse Urtier in den Tiefen des Bergsees verborgen, aber die beiden Wanderer werden durch die wunderschöne Aussicht auf die Hügellandschaft entschädigt.
In Seres, nahe der bulgarischen Grenze nimmt das Lonely Planet-Team an einer traditionellen Feier teil. Einheimische tanzen sich in einen Trancezustand, der sie davor schützt, sich die Füße zu verbrennen, während sie über heiße Kohlen laufen.
Kalambaka ist die letzte Station der Reise. Die majestätischen Klöster von Metéora, die auf mächtigen Felsen gebaut wurden, sind ein Muss für jeden Griechenland-Reisenden.
Text © klack.de | Bilder © pilotguides.com
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DVD-Cover dieser Episode |
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