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Bolivien

 

Bolivien, der höchste der südamerikanischen Staaten, liegt im Landesinneren Südamerikas, umgeben von Peru, Chile, Paraguay, Brasilien und Argentinien. Ian Wright beginnt für diese Episode seine Reise auf dem Titicacasee, dem höchsten schiffbaren See der Welt. Die Insel Isla del Sol, die Ian besucht, war ein heiliger Ort der Inka: ihrem Glauben nach entstand hier die Welt.

 

In Copacabana, eine Stunde von der Insel entfernt, an der Grenze zu Peru, erlebt Ian den Segen Pater Bernadinos, der nicht nur den Gläubigen, sondern auch ihren Autos gilt.

 

Von dort aus fährt Ian ins 150 Kilometer entfernte La Paz, dem Regierungssitz Boliviens und gleichzeitig die höchste Großstadt der Welt. Hier erkundet Ian den Sagarnaga Markt und den Hexenmarkt, wo es verschiedenste Mixturen, tote Tiere, Lamaföten und ähnlich Wundersames zu kaufen gibt.

 

Sein nächstes Ziel ist Potosi, das Bergbauzentrum Boliviens. Aber auf dem Weg dahin wird Ian wegen eines Streiks in Sucre, der Hauptstadt Boliviens, aufgehalten. Er übernachtet in einer 400 Jahre alten Hacienda, in der er es sich gut gehen lässt. Am nächsten Tag nimmt er seine Reise wieder auf, erlebt auf dem Weg nach Potosi einen Stierkampf und einen weiteren Markt in Tarabuco. In Potosi, früher einmal größte und reichste Stadt des amerikanischen Kontinents, besucht der Weltenbummler den Ursprung des ehemaligen Reichtums: die Silberbergmine. Mit einem Führer geht er untertage und wird Zeuge der mittelalterlichen Arbeitsbedingungen, die dort herrschen.

 

Per Anhalter geht es weiter ins 200 km südöstlich liegende Uyuni. Von hier führen Touren in die Salar de Uyuni, die größte Salzpfanne Boliviens, insgesamt über 12.000 Quadratkilometer groß. Im Palcio del Sal, einem Hotel ganz aus Salz übernachtet Ian und macht eine Lithium-Therapie.

 

Von der Salzebene aus geht es weiter nach Norden, in den Ort Uncia, wo man die Fiesta de San Miguel feiert. Am nächsten Morgen folgt Ian einem Tipp und wird in einem kleinen Dorf Zeuge eines Tinku. Tinkus sind ritualisierte Kämpfe, die zweimal im Jahr in der Provinz Potosi stattfinden. Alle Dorfbewohner treffen an zwei aufeinander folgenden Sonntagen zusammen und treten gegeneinander an. Das vergossene Blut ist eine Opfergabe für Pachamama und sichert dem Dorf eine gute Ernte. Von Uncia reist Ian nach La Paz zurück, wo er sich mit einer Gruppe trifft, die per Rad nach Coroico, im bolivianischen Bergland, fährt. Die Strecke ist über 60 Kilometer lang und der Höhenunterschied beträgt über 3.000 Meter. Die Straße, auf der sie fahren, trägt den bezeichnenden Namen "Straße des Todes". Hier ist früher alle zwei Wochen ein Fahrzeug in den Abgrund gestürzt. Inzwischen haben die Unfälle abgenommen.

 

Coroico liegt in den Yunas, die sich zwischen dem Hochland der Anden und dem tropischen Tiefland des Amazonas befinden. Das subtropische Klima hier ist wesentlich angenehmer als die trockene Kälte des Altiplano. Das Land ist sehr fruchtbar und eignet sich ideal zum Anbau der Kokasträucher. Zuletzt erklimmt Ian den Huayna Potosi, einen der spektakulärsten Gipfel der Anden. Hier endet die abenteuerliche Reise.

 

 

 

 

Text © klack.de | Bilder © pilotguides.com

 

 

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Season: 6
Folge: 05
Land: Bolivien
Traveller: Ian Wright

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