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Vietnamesische Küche
Frühlingsrollen sind in Europa inzwischen weit verbreitet und sehr beliebt. Doch gerade in Vietnam gibt es diese Speise mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Ob ausschließlich mit Gemüse oder doch lieber mit Fisch oder Fleisch gefüllt, ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Für jeden ist etwas dabei, egal ob in Großstädten oder in einfachen Dörfern, überall lassen sich hervorragende Gerichte entdecken, wie Globetrotterin Megan McCormick in dieser Episode vorführt.
Die kulinarische Rundreise durch Vietnam beginnt auf dem Cai Rang-Markt in Cantho am Mekong River Delta.
Diese Gegend ist besonders reich an Fisch, weshalb sie wegen ihrer Fruchtbarkeit als "Garten Vietnams" gilt. Megan probiert einen Elefantenohrfisch, der über offenem Feuer gebraten und zusammen mit einer traditionellen vietnamesischen Sauce zu einem wahren Genuss wird.
Nicht nur Fisch, sondern alles was das Herz begehrt, gibt es in der ehemaligen Hauptstadt der Volksrepublik Vietnam, Ho Chi Minh Stadt, von den Einheimischen noch immer Saigon genannt. In einem kleinen Restaurant wird für Megan ein Schweine-Uterus vorbereitet, der sich als empfehlenswerte Delikatesse herausstellt. Für nicht so experimentierfreudige Touristen gibt es viele andere Delikatessen. Hier lässt sich vor allem der französische Einfluss feststellen. In kleinen Cafés und Straßenläden gibt es Café au lait oder frisch gebackenes Baguette. Für Vietnamesen sind diese Dinge nicht so wichtig, sie verzichten ungern auf ihren Reis, den sie dreimal am Tag essen. Da die meisten Haushalte keinen Kühlschrank besitzen, wird alles frisch zubereitet und mit den unterschiedlichsten Gewürzen, hauptsächlich Knoblauch und Kräutern verfeinert. Nachdem Megan McCormick Pfannkuchen mit Schwein, Shrimps und Bohnen gefüllt hat, umwickelt sie diesen banh xao mit einem großen grünen Blatt, so dass dieser "grüne Burrito" zusammen mit scharfen Saucen und Kokosnussmilch zu einer wahren Gaumenfreude gerät.
Vegetarische Köstlichkeiten findet das Team ungefähr 650 Meilen nördlich von Saigon in Hue, der früheren Hauptstadt während der Nguyen-Dynastie. In einfachen Straßencafes kann man Bananen, Yamswurzeln oder Krapfen essen, aber auch Shrimps mit Ei und Tomatensauce bieten eine interessante Abwechslung. Während diese Spezialitäten mit gutem Gewissen gegessen werden können, muss Megan in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi aufpassen, um nicht an Fleisch von geschützten Tieren zu geraten. Bevorzugt sind vor allem Bären, deren Gallen oft zu medizinischen Zwecken verwendet werden, ferner werden Gehirne von Affen oder das Fleisch von bedrohten Großkatzen feilgeboten. Kraft und Stärke verleihen den Vietnamesen nach altem Glauben auch Schlangen, deren Herzen mit ein wenig Blut und Reiswein serviert werden, um eine aphrodisierende Wirkung zu erzielen.
In der Nähe der Stadt Lao Cai wird das Team von den Mitgliedern des H'mong-Volkes während eines großen Festes auf traditionelle Weise verköstigt: mit einer Suppe aus dem Blut und den Organen eines Wasserbüffels sowie mit dessen gegrilltem Fleisch. Auf ihrer letzen Etappe, der mit etwa 3.000 Inseln bestückten Gegend um die Halong Bay, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurde, kann Megan köstlichen Fisch und jede Menge verschiedenster Meeresfrüchte essen, die wieder einmal frisch zubereitet sind und deren Geschmack mit allerlei Gewürzen verfeinert wird.
Text © klack.de | Bilder © pilotguides.com
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DVD-Cover dieser Episode |
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