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Portugal und die Azoren

 

Die Wände und Säulen sind dicht übersäht mit Menschenknochen und Schädeln. Eine ganz besondere Stimmung befällt Megan McCormick, als sie die Kirche in dem kleinen Ort Evora betritt.

 

Auf ihrer Reise durch Portugal, die in dieser Episode gezeigt wird, lernt sie das Land von ganz verschiedenen Seiten kennen.

 

Im Peneda Geres National Park, ganz im Norden des Landes, beginnt Megan ihre Reise durch Portugal. Von einem Hügel aus, kann sie die malerische Landschaft überschauen, bis ihr der Führer eine kleine Geisterstadt zeigt.

 

Die Einheimischen sind von hier weggezogen, um in den Städten Jobs zu suchen und Geld zu verdienen. Nur noch wenige Menschen leben in dieser verlassenen Gegend: in uralten Häusern, in ärmlichen Verhältnissen und doch gastfreundschaftlich und großzügig. Von dort aus geht es nach Porto, in die Stadt, die durch ihren Portwein berühmt geworden ist. Auch Megan überzeugt sich in einer Destillerie von dem guten Geschmack dieses Getränks, bevor sie mit dem Bus weiter nach Santarem fährt. Die Gegend ist aufgrund ihrer Stierzuchten bekannt. Kräftige schwarze Bullen werden hier auf die bevorstehenden Kämpfe vorbereitet. Doch die Tiere werden, im Gegensatz zu den spanischen Stierkämpfen, nicht getötet. Den aufregenden Abschluss des Aufenthalts bildet eine tobende Arena, in der Männer aufgrund ihres Geschicks, ihres Mutes und ihrer Kraft den wilden Stier bezwingen.

 

Eine Kraft ganz anderer Art zieht vier Millionen Pilger jährlich nach Fatima. Aus der ganzen Welt kommen sie in diesen Ort - zu Fuß oder auf Knien rutschend. Megan ist erst einmal überwältigt von den unzähligen Souvenirläden, die dieser Stadt einen kitschigen und bunten Charakter verleihen.

 

Lissabon ist dagegen eine Großstadt, in der solche Läden nicht auffallen. Menschen aus aller Welt kommen in die Metropole, deren Brücke von der Golden Gate Bridge in San Francisco inspiriert worden ist und deren Häuserfassaden mit bunt gemusterten Fliesen verschönert werden. Wenn nicht gerade ein großes und lautes Straßenfest ansteht, sitzen Einheimische wie Touristen in den kleinen, typischen Bars und Cafes, um dem Fado, der traditionellen und schwermütigen Musik zu lauschen.

 

Trotz der Anziehungskraft von Lissabon, fährt Megan durch weite Ebenen, die von Kornfeldern, Korkeichenwäldern, Weinfeldern, und Olivenhainen bestimmt werden, weiter nach Evora. Hier überrascht sie die Capela dos Ossos. Für diese Kirche lieferte der Tod die Innenausstattung: Die Kapelle ist mit mehr als 5.000 Totenschädeln, Knochen und Menschenhaar ausgekleidet. Megans gedämpfte Stimmung wird an der Algarve wieder besser, als sie durch weiß-blau angestrichenen Häuserreihen, umringt von pink-blühenden Blumen, schlendert, um die weiten Sandstrände in der Sonne zu genießen.

 

Das Ende ihrer Reise krönen spannende Wal- und Delfinbeobachtungen, die Megan von den beiden Azoreninseln Faial und Pico aus startet.

 

 

 

 

Text © klack.de | Bilder © pilotguides.com

 

 

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Season: 7
Folge: 13
Land: Portugal
Traveller: Megan McCormick

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